Manchmal sind es die Begrifflichkeiten, die uns hindern, klar zu denken. Jeder einzelne macht sich ein Bild, eine Vorstellung und handelt danach. Schon bei der harmlosen Frage “Was ist eigentlich Verantwortung” stolpern Befragte in ihrem Gedächtnis rum und finden keine passende Antwort. Beim zweiten Alltagsbegriff “Konsequenz” wird es noch schwieriger. Hat doch ein kluger Mensch mal gesagt “In jedem Fremdwort lauern Gefahren”. Unserer Meinung nach ist es immer hilfreich, vorher zu klären, was mit einem Begriff gemeint ist, frei nach dem Motto: “Klar kann nur sein, was vorher geklärt wurde.”
“Verantwortung übernehmen” bedeutet, für eine Sache einzustehen, d.h. durch regelmäßiges Überprüfen festzustellen, ob der gewünschte Zusand mit dem tatsächlichen übereinstimmt. Das war Teil 1. Teil 2 beinhaltet folgendes: Wurden beim Überprüfen Abweichungen festgestellt, dann werden unverzüglich eigenständig geeignete Maßnahmen in die Wege geleitet.
Also: “Verantwortung übernehmen” heißt: Überprüfen (oder, wenn man so will: kontrollieren) und dann konsequent handeln.
An dieser Stelle sei gesagt: “Konsequenz” kommt vom Lateinischen “con sequentia” und heißt “mit Folgen”.
“Konsequent umsetzen” würde dann bedeuten, dass die gewünschten Folgen eintreten.
Der geneigte Leser mag zur Kenntnis nehmen: “Tust Du was, hat es Konsequenzen, tust Du nichts, hat es auch Konsequenzen”. Oder anders ausgedrückt: “Eine Führungskraft wird nicht nur daran gemessen, was sie tut sondern auch daran, was sie unterlässt” (Peter Drucker).
Wir wünschen unseren Lesern ausreichend Konsequenz, um verantwortungsfreudig handeln zu können.

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