Einträge mit dem Schlagwort “Pannen”

… ereignet sich in jedem Beruf, also auch bei uns. 20 Jahre gibt es uns nun schon bald und in 20 Jahren passiert natürlich auch manche Panne. So kam es einmal vor, dass einer unserer Kollegen zum Seminar anreiste, seinen Seminarraum am Vorabend richtete, Technik aufbaute, Unterlagen verteilte, seine “mentalen Dispositionen” traf usw. Und am nächsten Morgen wartete er vorfreudig auf die Teilnehmer. Kam nur leider niemand. Auf Nachfrage in der zuständigen Firmenzentrale stellte sich heraus: Das Seminar war abgesagt worden, alle Teilnehmer waren informiert, nur den Trainer hatte man leider vergessen.

Ein anderer Kollege kam im Hotel “Forellenhof” an und fragte nach seinem Seminarraum. Niemand im Haus wusste etwas davon. Nach einiger Verwirrung stellte sich heraus: Das Seminar sollte zwar im Hotel “Forellenhof” stattfinden, leider aber in einer anderen Stadt. Glücklicherweise ereignete sich all das am Voabend.

Wieder bei einer anderen Gelegenheit fragte unser Trainer kurz vor dem geplanten Seminartermin in der Firmenzentrale nach der Teilnehmerliste. Nach wiederum einiger Verwirrung wurde festgestellt: Man hatte leider vergessen, das Seminar intern auszuschreiben, also gab es auch keine Teilnehmer.

Und ein letztes Schmankerl dieser Art: Unser Trainer reist am Vorabend im Seminarhotel an, beginnt, den Raum zu richten, findet einen geschlossenen Karton vor, beschriftet mit Titel und Datum “seines ” Seminares, öffnet diesen, findet Teilnehmer-Unterlagen und -Utensilien zum Thema und zum Termin – nur leider von einem anderen Trainingsinstitut. Spätabendliche vielseitige und längere Telefonsequenzen erklären den Hintergrund: Es wurden versehentlich zwei Trainingsinstitute mit der Durchführung beauftragt (leider das usa team als zweites). Was macht man (oder Frau) in diesem Moment?

Nein, nicht die Parole: “Ich bin schon da, ich richte den Raum, soll der andere sehn, wo er bleibt”, nein “Gentlemenlike” (wie heißt dazu die weibliche Version? Ladylike?) packt sie wieder ein und macht sich auf den Heimweg.

Wo Menschen arbeiten, da “menschelt’s” halt manchmal. Gerade solche – im Moment des Geschehens – unglaublichen Einzelfälle – eignen sich bestens, bei einem Rückblick, einer Zäsur, als Anekdoten zur Erheiterung beizutragen. Und – wie geschrieben – es sind Einzelfälle und damit gehören sie wohl einfach zum Leben dazu. Wir sind auf jeden Fall froh und dankbar, dass die allermeisten Termine genau so und genau dort stattfinden, wo sie geplant sind.

Und wir sind sehr froh, dass es zum Glück noch niemals vorkam, dass irgendwo eine Teilnehmergruppe sitzt und auf unseren Trainer wartet, aber es kommt niemand. Das wäre zwar auch eine Anekdote, aber auf die vezichten wir auch weiterhin sehr gern.

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